# Munich Declaration 2025 (munichdeclaration.org) > Munich Declaration 2025 Strength, Peace and Freedom On the occasion of the Munich Security Conference 2025 a group of entrepreneurs, politicians and elder statesmen - backed by several organizations and personalities - decided to publish the Munich Declaration. A clear and comprehensive signal for a strong Europe in peace and freedom. On the occasion of the 61st Munich Security Conference (MSC), leading European policymakers, business leaders and security experts have presented the Munich Declaration 2025—a bold vision for strengthening Europe's defence and economic competitiveness. The declaration is issued by the Europe Panel. Inititated by José Manuel Durão Barroso (Former President of the European Commission), Klaus Regling (Former Managing Director of the ESM), André Loesekrug-Pietri (Chairman and Scientific Director of JEDI), Othmar Karas (President European Forum Alpbach), Antonella Mei-Pochtler (Vice President European Forum Alpbach), Andreas Treichl (Chairman of the Board of ERSTE Foundation) and Martin Schoeller (Entrepreneur)–the Europe Panel Committee–the declaration outlines concrete steps to enhance Europe's security architecture, technological leadership, and strategic autonomy in an increasingly volatile and protectionist global environment. Key Commitments of the Munich Declaration 2025: European Defence Union A call for stronger coordination of military forces, centralized procurement, and an increase in defense spending to 3-4% of GDP is necessary and affordable. The declaration also advocates a European DARPA-like agency to lead in AI, cyber, space, drones and defense technologies, ensuring Europe remains at the forefront of innovation. Competitiveness & Growth Recognizing that economic power is the foundation of sovereignty, the declaration emphasizes the urgent need for completing the EU Single Market, fostering AI-driven productivity, and enabling strategic investments in manufacturing, energy, and cloud infrastructure. Regulatory adjustments, more trade agreements and a capital markets union are crucial for stronger growth and Europe's global competitiveness. Sustainable Financing With rising security challenges, the declaration urges increased private and public investment in defense, technology, and infrastructure. It calls for new European financing instruments, such as a European infrastructure bond market, and incentives to retain capital within Europe to fund innovation, more public procurement and military readiness. A temporary increase in fiscal deficits and debt, compatible with European and national fiscal rules, will be necessary to strengthen defence capabilities, innovation and growth immediately. The Munich Declaration 2025 proposes decisive steps toward a more resilient Europe, ensuring security, prosperity, and strategic independence. The signatories urge European governments, European institutions, and industry to act swiftly to implement the outlined measures. The European For... ## Sitemap: - [Datenschutz](https://munichdeclaration.org/datenschutz) Datenschutz 1. Datenschutz auf einen Blick Allgemeine Hinweise Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung. 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Schon zuvor forderte Kubilius 500 Milliarden Euro für die europäische Sicherheit.  Europa müsse in kürzester Zeit handlungsfähig werden, so Kubilius. Und es müsse sich auch eine Unterstützung der Ukraine unabhängig von den Vereinigten Staaten leisten können, bis ein Friedensplan erarbeitet sei, mit dem auch Selenskyi, die Ukraine und Europa leben können. Die Ukraine koste Europa momentan nur 0,1 % des Bruttosozialprodukts – was in keinem Verhältnis zu dem stehe, was auf dem Spiel steht bezüglich der Freiheit und Anerkennung von Grenzen. „Es ist vernünftig, mindestens 3-4 % des BIP in die Verteidigung zu investieren, wobei 1-2 % speziell für Infrastrukturmaßnahmen vorgesehen werden müssen“, kommentiert Martin Schoeller – neben José Manuel Durão Barroso (ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission), Klaus Regling (ehemaliger Geschäftsführender Direktor des ESM) und weiteren Persönlichkeiten – einer der Initiatoren der Munich Declaration: „Die Verteidigungsinvestitionen in dual use technology, die jetzt in Europa anstehen, können den Pull-Faktor bewirken, die europäische Eigenständigkeit in zweifacher Hinsicht herzustellen, sodass Europa ursprünglich eine Wirtschaftsunion zur dritten Weltmacht aufsteigen kann und muss.“ Schoeller weiter zum Krieg in der Ukraine: „Europa muss jetzt führen – mit Vernunft, Weitsicht und Strategie. Während Donald Trump mit unberechenbaren Alleingängen Vertrauen verspielt, braucht es eine diplomatische Offensive, die Europa als Friedensmacht etabliert. Die EU muss gemeinsam mit Präsident Selenskyj einen Friedensplan erarbeiten, der klare Leitplanken für Verhandlungen setzt. Ein abgestimmtes und verlässliches Angebot aus Europa statt improvisierter Vorschläge aus Washington. Das ist der Unterschied: Wir handeln nicht impulsiv, sondern verantwortungsvoll. Wenn Europa jetzt entschlossen vorangeht, kann es endlich zur gestaltenden Kraft für Frieden werden – und zeigen, dass Diplomatie nicht durch Chaos ersetzt werden darf.“ MedienKontakt Prof. Dr. Josef Arweck Rechtliches - [interview-martin-schoeller](https://munichdeclaration.org/interview-martin-schoeller) Interview Martin Schoeller „Europa muss und kann sein Schicksal selbst in die Hand nehmen“ – Ein Interview mit Martin Schoeller zur Münchner Erklärung 2025 München, 18. Februar 2025 – Im Rahmen der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) wurde die Münchner Erklärung 2025 vorgestellt. Hierbei hat das Europe Panel Komitee die Initiative European Defence Union und ein kondensiertes Narrativ für Europa vorgeschlagen. Ein entschlossener Plan zur Stärkung der europäischen Sicherheit, wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit und finanziellen Souveränität. Die Münchner Erklärung wird getragen u.a von José Manuel Durão Barroso (ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission) und Klaus Regling (ehemaliger Geschäftsführender Direktor des ESM), Andreas Treichl (Chairman der Erste Foundation) und Othmar Karas (Präsident European Forum Alpbach) und Antonella Mei-Pochtler (Chair Woman Investment Committee Generali Group und Vize-Präsidentin European Forum Alpbach). Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigung, eröffnete das Europe Panel zu diesem Thema im Bayerischen Hof und unterstrich die Notwendigkeit, dass Europa hier in kürzester Zeit handlungsfähig werden muss. Wir sprachen mit dem Pullacher Unternehmer Martin Schoeller, dem Initiator der Erklärung, über die Notwendigkeit dieser Maßnahmen und die nächsten Schritte. Herr Schoeller, warum war die Münchner Erklärung 2025 notwendig? Europa steht offensichtlich an einem Wendepunkt und als Unternehmer sehen wir dabei eine große Chance. Europa respektiert Grenzen und verhindert Machtmissbrauch als Basis für inneren und äußeren Frieden. Diese beiden Kernwerte haben nicht nur im Osten, sondern auch westlich von uns nicht mehr den gleichen Stellenwert. Deshalb ist ein technologisches und verteidigungsmäßig unabhängiges Europa wichtiger denn je. Big Tech Firmen, deren globale Marktmacht Fragen des fairen Wettbewerbs aufwirft erscheinen plötzlich, anders als früher, im engen Schulterschluss mit der neuen US-Regierung. Da müssen bei uns die Alarmglocken klingen. Wenn wir unseren Wohlstand, unsere Sicherheit und unsere strategische Unabhängigkeit bewahren wollen, müssen wir jetzt handeln. Die Münchner Erklärung 2025 liefert konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit, Förderung von Innovationen und Sicherstellung nachhaltiger Finanzierungen für unsere Sicherheit und wirtschaftliche Resilienz, da gehört auch der Aufbau eines europäischen, nicht fremd gesteuerten Big Tech Sektors dazu. Die aktuelle Marktlage erinnert an die Kartellfragen bei Standard Oil und Bell Telephone, die den Staat zum Handeln gezwungen haben. Die Verteidigungsinvestitionen in dual use technology, die jetzt in Europa anstehen, können den Pull-Faktor bewirken, die europäische Eigenständigkeit in zweifacher Hinsicht herzustellen, sodass Europa ursprünglich eine Wirtschaftsunion zur dritten Weltmacht aufsteigen kann und muss. Ein zentrales Anliegen der Erklärung ist eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Warum is... - [Europe must lead now - with vision and strategy](https://munichdeclaration.org/europe-must-lead-now-with-vision-and-strategy) Europe must lead now - with vision and strategy Europa muss jetzt führen – mit Vernunft, Weitsicht und Strategie. Während Donald Trump mit unberechenbaren Alleingängen Vertrauen verspielt, braucht es eine diplomatische Offensive, die Europa als Friedensmacht etabliert. Die EU muss gemeinsam mit Präsident Selenskyj einen Friedensplan erarbeiten, der klare Leitplanken für Verhandlungen setzt. Ein abgestimmtes und verlässliches Angebot aus Europa statt improvisierter Vorschläge aus Washington. Das ist der Unterschied: Wir handeln nicht impulsiv, sondern verantwortungsvoll. Wenn Europa jetzt entschlossen vorangeht, kann es endlich zur gestaltenden Kraft für Frieden werden – und zeigen, dass Diplomatie nicht durch Chaos ersetzt werden darf. MedienKontakt Prof. Dr. Josef Arweck Rechtliches - [Panel #3 Financing](https://munichdeclaration.org/panel-3-financing) Framework for Improving the Investability of EU Defense for Institutional Investors Panel #3 Financing – Munich Re: Framework for Improving the Investability of EU Defense for Institutional Investors Institutional investors seek stable and superior cash flows. As capital is usually bound for a long-time (10+ years), it requires careful consideration of investment risks. However, the current investability of EU defense is low, necessitating key changes in the framework to increase attractiveness: 1. Clear political direction, unity and will: clear political agenda, goals, long-term commitments, and most importantly demand/order books by the government are needed to reduce the perceived high cyclicality (volatility) of the defense sector by asset managers 2. Increasing investment opportunities: 2.1 Expand the definition of defense to include the entire value chain beyond weapons to attract diverse private capital and investors across many asset classes and risk profiles, particularly in VC / PE: defense tech / AI, drones, quantum computing etc. = fit for sovereign wealth funds and insurance companies; smaller part can be invested by pension funds Infrastructure equity but mostly debt: e.g., communication, ports, fiber networks, data centers, production lines etc. = fit for also pension funds Real estate: military barracks / housing / training grounds = fit for all mentioned investors 2.2 Current hurdles/obstacles as well as known concepts that can be used as kick-starters for capital formation: Strengthening the VC ecosystem in the EU to scale and exit businesses; reduce government intervention when it comes to exit routes Encouraging role modeling and de-risking of equity investments by public institutions, such as EIB and KfW. Use and scaling of existing, known, and proven concepts such as PPPs (public private partnerships) on national and EU level à apply concept to other critical dual use infrastructure 3. Reducing entry barriers / restrictions: while there aren't many exclusions except EU Taxonomy on controversial weapons & Art.8 fund exclusions, investors are often unnecessarily over-excluding Lead a mindsets/culture change to stop investors from proactively over-excluding to increase the available investor base Link defense to the S of ESG - Social = Security along the EU Taxonomy would help guiding the way of investability for investors; better definition and transparency will help best if combined with grassroots role-modelling of public risk takers Consider lower capital charges for regulated investors (e.g., solvency II – rollout of larger application of qualifying infrastructure debt to other critical (defense) infrastructure) Efforts along these investment principles can help increase the investability of EU defense for institutional investors, hopefully contributing to the development of a more robust and sustainable defense sector. An integrated public and private approach is needed: without clear demand covered by ...